Nachrichten

07.08.2009

Honigbienen verhungern mitten im Sommer

Foto: Biene
Monokulturen und Pestizide setzen den Bienen zu (Foto: Frank Hollenbach / pixelio.de)

Die Honigbienen in Deutschland leiden mitten im Sommer an Futtermangel und würden verhungern, wenn sie nicht vom Imker mit Zuckerwasser am Leben erhalten würden. Verantwortlich für diesen Zustand ist nach Ansicht von Imker Günter Friedmann die sich immer weiter beschleunigende Intensivierung der Landwirtschaft. Insbesondere der Anbau von nachwachsenden Rohstoffen und die Gewinnung von Biogas wirken sich besondes dramatisch aus. In vielen Regionen dominiere zudem der Maisanbau und die Wiesen werden zur Gewinnung von Silage jeweils vor der Blüte so oft gemäht, dass dort für blütenbesuchende Insekten nichts mehr zu holen ist. „Wenn nicht rasch ein Umdenken und ein neues Handeln in der Landwirtschaft erfolgt, werden wir stumme Sommer erleben - und sehen, dass die Bienen für die Bestäubung und damit auch für die Ernten unersetzlich sind“.

23.06.2009

Die G8 können die Lebensmittelkrise nicht lösen

Die G8-Agrarminister treffen sich zu ihrem ersten eigenständigen Agrar-Gipfel in der italienischen Treviso-Provinz. Um den Hunger in der Welt zu bekämpfen, sind die G8 das falsche Forum, kommentiert Helle Jeppesen.

23.06.2009

Höchste Zeit für Ursachenbekämpfung in der Ernährungskrise

Anlässlich des bevorstehenden Gipfels der G8-Agrarminister an diesem Wochenende in Italien fordert das Entwicklungshilfswerk Misereor mit Sitz in Aachen Bundesministerin Ilse Aigner auf, sich für mehr Investitionen in ökologische Landwirtschaftsmethoden, eine Stärkung der Kleinbauern und die Förderung lokaler Märkte für Nahrungsmittel einzusetzen.

13.05.2009

Wie muss die Zukunft der Landwirtschaft aussehen?

Wie muss die Zukunft der Landwirtschaft aussehen? Auf einer Konferenz in Johannesburg ringen Wissenschaftler, Regierende und UN-Organisationen um einen globalen Konsens im Kampf gegen den Hunger.

13.05.2009

Wie muss die Zukunft der Landwirtschaft aussehen?

Wie muss die Zukunft der Landwirtschaft aussehen? Auf einer Konferenz in Johannesburg ringen Wissenschaftler, Regierende und UN-Organisationen um einen globalen Konsens im Kampf gegen den Hunger.

13.05.2009

Warum hungert die Welt wirklich?

Die Preise für Grundnahrungsmittel steigen zur Zeit auf ein Niveau, das viele Menschen in Entwicklungs- und Schwellenländern nicht mehr bezahlen können. Als Ursachen werden gern veränderte Ernährungsgewohnheiten, schlechte Ernten durch den Klimawandel und der hohe Ölpreis gehandelt. Aber das ist höchstens die halbe Wahrheit. Eine internationale Arbeitsgruppe hunderter Wissenschaftler nennt noch ganz andere Gründe.

13.05.2009

Agrarrevolution zur Lösung der Hungerkrise

Nur eine Stärkung der regionalen Landwirtschaft in der Dritten Welt kann die Ernährungskrise auf Dauer lösen: Zu diesem Ergebnis ist der Weltlandwirtschaftsrat gekommen, der drei Jahre lang nach einer globalen Strategie gegen den Hunger geforscht und seinen Abschlussbericht am Dienstag vorgestellt hat. Die Produktivitätssteigerung durch technologische Fortschritte sei an ihre Grenzen gestossen und die Kosten für die Umwelt und die ärmsten Länder würden zu hoch, erklärte das Gremium aus 400 Experten und Regierungsvertretern.

13.05.2009

Agrarexperten wegen Nahrungskrise alarmiert

Ein dauerhafter Ausweg aus der Ernährungskrise ist nach Einschätzung des Weltlandwirtschaftsrates (IAASTD) nur durch eine radikale Umstellung der globalen Agrarproduktion zu erreichen. Die Produktivitätssteigerung durch technologische Fortschritte ist an ihre Grenzen gestoßen und die Kosten für die Umwelt und die Entwicklungsländer werden zu hoch.

13.05.2009

Weltagrarbericht fordert ein Umdenken der globalen Landwirtschaft

Eine grundlegende Umorientierung der globalen Landwirtschaft wird im Weltagrarbericht der UNESCO gefordert, zu dem 400 Wissenschaftler aus mehreren Ländern beigetragen haben und der von 60 Staaten unterzeichnet wurde. Der Bericht fällt in eine Zeit, in der Hungerrevolten und explodierende Preise für Grundnahrungsmittel auf der Agenda stehen; eine Zeit, in der mit einem Wachstum der Weltbevölkerung von gegenwärtig 6,7 Milliarden auf 9,2 Milliarden bis zum Jahr 2050 gerechnet wird.

13.05.2009

Weltagrarrat fordert Rückkehr zu traditionellen Anbauweisen

Angesichts der Nahrungsmittelkrise haben Landwirtschaftsexperten eine Neuausrichtung der globalen Landwirtschaft gefordert. Weltweit müssten Anbaumethoden verändert werden, um Arme besser zu versorgen und der Gefahr sozialer Unruhen zu begegnen, heißt es im Bericht des Weltagrarrates, der in Paris vorgelegt wurde. Konkret fordern die Experten die Rückkehr zu traditionellen Anbaumethoden - mit herkömmlichen Produktionsweisen, angestammtem Saatgut und natürlichem Dünger.

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