Aktuelles

23.07.2020 |

Wissenschaftler fordern mehr Agrarökologie für die Artenvielfalt

Feld
Die Landwirtschaft birgt Bedrohung und Potenzial für die Artenvielfalt (Foto: CC0)

Die Bewahrung der Artenvielfalt kann nur mit einer nachhaltigen Landwirtschaft gelingen, betont ein Team von Wissenschaftlern am 20. Juli in der Fachzeitschrift „Nature Ecology and Evolution“ und fordert die Einbeziehung agrarökologischer Prinzipien in internationale Biodiversitätsstrategien. Dieses Thema steht im kommenden Jahr in China auf der Agenda, wenn sich die Staatengemeinschaft Covid-19-bedingt ein Jahr später als geplant zur 15. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (CBD) trifft, um das globale Biodiversitätsrahmenwerk für die Zeit nach 2020 zu verabschieden. Dieses soll konkrete Ziele enthalten, mit deren Hilfe die Artenvielfalt bewahrt werden soll. Die Forscher um Hauptautor Prof. Dr. Wanger von der Universität Göttingen fordern nun, agrarökologische Grundsätze in das Global Biodiversity Framework (GBF) aufzunehmen: „Wir plädieren dafür, dass Erhaltungsmaßnahmen in Agrarlandschaften, die auf agroökologischen Prinzipien beruhen (…), im GBF in den drei Aktionsziele für 2030 aufgenommen werden“, schreiben sie. Denn „es ist weithin anerkannt, dass es eines agrarökologischen Wandels bedarf, um nachhaltigere Ernährungssysteme zu erreichen.“ Mehr als 360 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt stimmen dieser Ansicht zu und haben den Artikel bereits unterzeichnet. [+] mehr...

Kompakte Information

Lesen Sie die Zusammenfassungen zu den wichtigsten Themen.

Diskutieren Sie die Berichte

Hier finden Sie die Originaltexte des Weltagrarberichts

Unterstützer

Unterstützer von www.weltagrarbericht.de Verlag der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Bioland biovision Brot für die Welt Brot für alle Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Demeter Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS Treuhand Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heidehof Stiftung Mission EineWelt Misereor Naturland Public Eye | Erklärung von Bern Rapunzel - Wir machen Bio aus Liebe Swiss Aid, Ihr mutiges Hilfswerk tegut W-E-G Stiftung
English versionEnglish versionDeutsche Version