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01.02.2012
Bundesregierung will Agrarexportsubventionen abschaffen
Handel in Entwicklungsländern (Photo: Volker Gehrmann)
Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung hat ein Zehn-Punkte-Programm zur Ernährungssicherung veröffentlicht. Erfreut zeigen sich viele Entwicklungs- und Landwirtschaftsorganisationen darüber, dass sich die Bundesregierung auf EU-Ebene dafür einsetzten will, die Agrarexportsubventionen vollständig abzuschaffen. Es werde allerdings nicht erwähnt, dass weiterhin staatliche Subventionen in den Ernährungssektor fließen, damit europäische Produkte auf dem Weltmarkt günstig angeboten werden können, so die Direktorin von Brot für die Welt. Auch die Welthungerhilfe bewertet das Programm als Schritt in die richtige Richtung, betont allerdings, es komme darauf an, wie die zehn Punkte konkret umgesetzt werden. Befürchtet wird auch, die angekündigte nachhaltige, aber nicht genauer definierte Produktionssteigerung wolle die FDP durch den Einsatz von Gentechnik erreichen.
Rio +20 - Zeit zu handeln

"20 Jahre nach dem Earth Summit könnte die Konferenz der Vereinten Nationen über nachhaltige Entwicklung im Juni 2012 in Rio de Janeiro einfach nur eine weitere Konferenz auf höchster Ebene werden, auf der festgestellt wird, dass wir Hunger und Armut, Klimawandel, Verlust der Artenvielfalt, Bodenerosion und andere ernste Umweltprobleme aufhalten müssen – und nach der Konferenz wird weitergemacht wie bisher. Aber es kann auch anders gehen. Es ist eine historische Gelegenheit, um wichtige Entscheidungen zu treffen und sich auf Massnahmen zu einigen, um Hunger und Armut zu besiegen und die Umwelt zu retten. Es ist Zeit zu handeln!" schreibt eine Initiative von mehreren hundert Nichtregierungsorganisationen aus aller Welt und macht gemeinsam politische und praktische Vorschläge unter dem Motto "Welche Optionen gibt es, wenn business as usual keine Option ist?". Die Vorschläge sind nicht nur lesenswert (etwas holprig auf Deutsch, eleganter im Original auf Englisch). Sie können sie auch unterschreiben. Hier













