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22.08.2017 |

Studie: Intensivierung der Landwirtschaft lässt Feldvögel schwinden

Kiebitz
Bald allein auf weiter Flur: der Kiebitz (Foto: Dr. Georg Wietschorke, CC0)

Die Zahl der Feldvögel hierzulande nimmt dramatisch ab, da die Intensivierung der Landwirtschaft den Lebensraum vieler Vogelarten zerstört oder ihr Nahrungsangebot schmälert. Das zeigt eine Studie des Forschungsinstituts für Ökosystemanalyse und -bewertung an der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen, für die im Auftrag der Grünen-Bundestagsfraktion der aktuelle Wissensstand zusammengetragen wurde. „Insgesamt ist eine zunehmende Intensivierung der Landwirtschaft zu verzeichnen d.h. zunehmende maschinelle Bearbeitung, erhöhter Düngereinsatz, erhöhter Einsatz von Pestiziden, etc. mit entsprechenden Folgen für landwirtschaftlich genutzte Biotope und die darin beheimatete Biodiversität“, schreiben die Wissenschaftler. „Geht man in Zukunft von einer Fortführung dieser Bewirtschaftungsintensität beziehungsweise sogar von einer Erhöhung aus, könnten ganze Agrarlandschaften vogelleer werden“, lautet ihre eindringliche Warnung. [+] mehr...

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