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28.10.2013 |

Global Soil Week richtet Blick auf Bedeutung der Böden

Regenwurm Der Boden lebt, sagte Vandana Shiva zur Eröffnung der Global Soil Week (Foto: Will Merydith)

In Berlin ist die 2. Global Soil Week eröffnet worden. Unter dem Motto ‚Bodenlose Zukunft?‘ diskutieren rund 400 Teilnehmer aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft aus 68 Ländern noch bis Donnerstag Lösungen zum Schutz bedrohter Böden. „Boden ist die vergessene natürliche Ressource par excellence“, sagte Klaus Töpfer, Exekutivdirektor des ‚Institute for Advanced Sustainability Studies’ in seiner Eröffnungsrede. Im Gegensatz zu Themen wie Klima, Wasser oder Biodiversität sei die Ressource Boden noch nicht im Bewusstsein der breiten Öffentlichkeit angekommen, obwohl jährlich etwa 24 Milliarden Tonnen fruchtbarer Boden durch Erosion, nicht nachhaltige Bewirtschaftung oder Versiegelung verlorengehen - und damit auch ein wertvoller Kohlenstoffspeicher. Die indische Umweltschützerin Vandana Shiva warnte in ihrer Rede davor, den Boden nur als leblose Schicht oder leeren Container zu betrachten: „Der Boden lebt! Wir müssen das Leben und die Biodiversität in und über den Böden erkennen.“ Sie wies auf die Millionen von Bodenmikroorganismen hin, die allein in einem Quadratmeter Erde zu finden sind. Wie die Bodenfruchtbarkeit wiederhergestellt und Bodenkontamination verhindert werden kann, der Schutz der Böden in den globalen Nachhaltigkeitszielen (SDGs) verankert und verantwortungsvolles politisches Handeln im Landbereich sichergestellt werden kann, wird auf der 2. Global Soil Week Thema zahlreicher Podiumsdiskussionen und Workshops sein. Im Zentrum stehen aber nicht nur Analysen, sondern der Beitrag zu Lösungen, wie Klaus Töpfer klarstellte.

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