Termine

November

Offenes Fachgespräch: Anpassung an den Klimawandel - Ansätze afrikanischer Kleinbäuerinnen und -bauern

22.11.2018, 10:30 - 12:30 Uhr

Ort: Forum Umwelt und Entwicklung, Marienstraße 19-20 (1. Stock, Hinterhaus), 10117 Berlin

Drei Viertel der weltweit ärmsten Menschen leben in Regionen, die unter Wasserstress stehen. Die meisten von ihnen leben auf dem Land. Obwohl sie zum Beispiel als Kleinbäuerinnen und -bauern und HirtInnen selbst Nahrungsmittel produzieren, machen sie den Großteil der Hungernden aus. Notwendige Produktions- und damit Lebensbedingungen für sie sind der freie Zugang zu lokalen Wasserressourcen und stabile Ökosysteme mit intakten Wasserkreisläufen.

Die Vereinten Nationen gehen aktuell davon aus, dass zur Jahrhundertmitte jeder zweite Mensch in seiner Heimat von Wasserknappheit bedroht sein wird. Es sei denn, es gelingt, den Druck auf die globalen Wasserressourcen zu verringern und die Degradation der natürlichen Umwelt aufzuhalten. Zu Diskussion und Erfahrungsaustausch, wie das gelingen kann, laden der Weltfriedensdienst und das Forum Umwelt und Entwicklung ein. Dr. Backson Muchini, Direktor der Kleinbauernorganisation TSURO in Chimanimani, Simbabwe, wird dabei aus seiner erfolgreichen Praxis als Agrarökologe berichten.

Anmeldung an:

Stefanie Hess, Weltfriedensdienst, hess@weltfriedensdienst.de, +49 30 253 990 21

Marijana Todorovic, Forum Umwelt und Entwicklung, todorovic@forumue.de, +49 30 678 1775 907

Dezember

Nyeleni-Kongress für Ernährungssouveränität

06.12.2018, 20:00 Uhr - 09.12.2018, 14:00 Uhr

Ort: Freie Waldorfschule Rieselfeld, Ingeborg-Drewitz-Allee 1, 79111 Freiburg im Breisgau

Nyeleni bildet eine Plattform für Synergien und die gemeinsame Sichtbarkeit als Ernährungssouveränitäts-Bewegung. Nach den Nyéléni-Foren auf internationaler und europäischer Ebene wird es nun einen deutschsprachigen Kongress geben.

Nyeleni ist Teil der weltweiten Bewegung für Ernährungssouveränität und setzen sich ein für das Recht zu bestimmen, was wir essen und wie es erzeugt wird. Erzeuger*innen und Verbraucher*innen, Koproduzent*innen, etc. – gemeinsam und solidarisch! Nyeleni will das Lebensmittel- und Agrarsystem demokratisieren und lebendigen Widerstand gegen die darin bestehenden Ungerechtigkeiten leisten, die von Konzernmacht geprägt sind. Dazu gehören der Aufbau und die Stärkung von solidarischen W irtschafts- und Lebensweisen für vielfältige alternative Zukunftsperspektiven.

Im Zuge des Kongresses sollen sich die Teilnehmenden in Akteurs-, Themen- und Regionalgruppen, im Plenum sowie in Workshops und Exkursionen informieren, verständigen, austauschen und gemeinsam Aktionen entwickeln.

Januar

Wir haben es satt! - Demo 2019

19.01.2019, 12:00 - 15:00 Uhr

Ort: Brandenburger Tor, Berlin.

Gutes Essen, eine klimagerechte Landwirtschaft und der Erhalt der Höfe - das steht gerade auf dem Spiel. 2019 entscheidet die Bundesregierung bei der EU-Agrarreform (GAP) maßgeblich mit, welche Landwirtschaft die EU Jahr für Jahr mit 60 Milliarden Euro unterstützt. Aktuell gilt: Wer viel Land besitzt, bekommt viel Geld. Schluss mit den Steuermilliarden an die Agrarindustrie! Der Umbau zu einer bäuerlichen und ökologischeren Landwirtschaft kann nicht mehr warten.

Bei den Verhandlungen in Brüssel muss sich die Bundesregierung an die Seite der Bäuerinnen und Bauern stellen, die Tiere artgerecht halten, insektenfreundliche Landschaften schaffen und gutes Essen herstellen. Deswegen schlägt die bunte, vielfältige und lautstarke Bewegung am 19. Januar unter dem Motto "Der Agrarindustrie den Geldhahn abdrehen!" mit ihren Töpfen Alarm für die Agrarwende!

Unterstützer

Unterstützer von www.weltagrarbericht.de Verlag der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Bioland biovision Brot für die Welt Brot für alle Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Demeter Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS Treuhand Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heidehof Stiftung Mission EineWelt Misereor Naturland Public Eye | Erklärung von Bern Rapunzel - Wir machen Bio aus Liebe Swiss Aid, Ihr mutiges Hilfswerk tegut W-E-G Stiftung
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