Glossar
- O3
- ozone, Ozon
- OA
- organic agriculture, Organische Landwirtschaft.
- ODA
- overseas development assistance, öffentliche Entwicklungshilfe.
- OECD
- Organization of Economic Cooperation and Development, Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
- Öffentliche Güter
Güter oder Dienstleistungen, deren Wohlfahrtswirkungen nicht exklusiv nur für bestimmte Gruppen zugänglich sind und/oder bei denen Zugangsbeschränkungen nicht zulässig sind. Ö.G. sind gekennzeichnet von allgemeiner Zugänglichkeit und dem Ausschluss einer Nutzungskonkurrenz und.
- Öffentliche Investitionen in Forschung & Entwicklung
Bezeichnen I. durch Regierungsagenturen, nicht gewinnorientierte Institutionen und Einrichtungen des tertiären Bildungssektors. Nicht eingeschlossen sind I. von gewinnorientierten privatwirtschaftlichen Unternehmen.
- OH
- hydroxyl, Hydroxid.
- OIE
- World Animal Health Organization, Weltorganisation für Tiergesundheit. Legt internationale, seuchenpolizeiliche Standards für Tiere fest.
- Ökologische Schädlingsbekämpfung
Strategie des Umgangs mit Schädlingen, die auf eine Stärkung der Gesundheit und Widerstandsfähigkeit des gesamten -> Agrarökosystems orientiert ist. Für Ö.S. sind die wissenschaftlichen Arbeitsgebiete der Populationsdynamiken (besonders deren ökologische und entomologische Aspekte), -> Synökologie, Landschaftsökologie, Wechselwirkungen von Pflanzen, Pflanzenfressern und Mikroorganismen, sowie der Pflanzen- und Habitatvielfalt grundlegend.
- Ökologischer Landbau
Erzeugungsweise von Lebens- und Futtermitteln, die biologische Kreisläufe und die Bodengesundheit in den Mittelpunkt stellt. Nutzt möglichst wenig Produktionsmittel, die nicht aus den Kreisläufen des jeweiligen Hofes stammen. Bemüht sich um Wiederherstellung, Erhaltung und Stärkung ökologischer Funktionszusammenhänge.
- Ökosystem
Dynamischer Komplex von pflanzlichen, tierischen und mikroorganismischen Gemeinschaften samt ihrer abiotischen Umwelt, die als eine funktionierende Einheit zusammenwirken.
- Ökosystem-Management
Strategie zur Erhaltung oder Wiederherstellung von Zusammensetzung, Strukturen, Funktionen und Leistungen von natürlichen oder menschlich beeinflussten -> Ökosystemen mit dem Ziel, einen nachhaltigen Zustand zu erreichen. Basiert auf einer angepassten und kooperativ erarbeiteten Zukunftsvision, die ökologische, sozialökonomische und institutionelle Aspekte integriert. Bezieht sich auf einen definierten geographischen Raum und dessen natürliche ökologische Bedingungen.
- Ökosystemarer Ansatz
Strategie für integrativen Umgang mit Land, Wasser und den anderen Lebensgrundlagen, die Schutz und nachhaltige Nutzung als gleich gewichtig ansieht.
- Ökosystemeigenschaften
Größe, -> biologische Vielfalt, Stabilität, Organisationsgrad, innere Material- und Energieflüsse aus unterschiedlichen Quellen. Aus den Ö. ergibt sich der Charakter von -> Ökosystemen.
- Ökosystemfunktionen
Charakteristikum von -> Ökosystemen, das diejenigen Prozesse und Bedingungen umfasst, durch die ein -> Ökosystem seine Eigenart erhält (wie z.B. -> Primärproduktion, biogeochemische Kreisläufe in der Nahrungskette). Ö. bezeichnen Abläufe wie Zersetzungen, Erzeugung, Bestäubung, Raubverhalten, Parasitismus, Nährstoffkreisläufe und Flüsse von Energie und Nährstoffen.
- Ökosystemleistungen
Vorteile, die Menschen aus -> Ökosystemen ziehen. Diese beinhalten Versorgungsleistungen wie Lebensmittel und Wasser; Regulierungsleistungen wie Hochwasserschutz und Kontrolle von Krankheiten; Kulturleistungen wie spirituelle und ästhetische Anregungen sowie Erholung; Unterstützungsleistungen wie Nährstoffkreisläufe, die die Lebensbedingungen auf der Erde aufrechterhalten. Ein Synonym ist Güter und (Dienst)Leistungen aus Ökosystemen.
- Ökosystemstabilität
Bezeichnung der dynamischen Eigenheiten eines -> Ökosystems. Ein -> Ökosystem wird als stabil bezeichnet, wenn es
- binnen kurzer Frist nach einer Störung in seinen früheren Zustand zurückkehrt (Resilienz),
- im Zeitverlauf wenig Veränderungen zeigt (Konstanz),
- angesichts einer Störung sich nicht wesentlich verändert (Resistenz).
- Organisation
Es gibt formale und informelle O. Beispiele sind Regierungsbehörden (Polizei, Ministerien etc.), Verwaltungseinheiten (kommunale Behörden), NROs, Verbände (Bauernverbände) und privatwirtschaftliche Unternehmen (Firmen), -> Institution.
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