Glossar

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m
102 cm, Meter
MA
Millennium Ecosystem Assessment, Millennium-Ökosystem-Report.
MAB/S
marker assisted breeding/selection, Genomische Marker-Selektion, Split-Marker-Selektion.
Mangelernährung

Ernährung mit einer nicht ausreichenden Menge und Qualität von wichtigen Nährstoffen, worunter die körperliche und seelische Gesundheit leidet. Kann herrühren aus zu geringer Menge von Nahrung, Fehlen oder Unausgewogenheit von entscheidenden Nährstoffen (z.B. Mikronährstoffmangel oder übermäßiger Verzehr von raffiniertem Zucker und Fett).

Markerunterstütze Selektion

Nutzung von DNS-Abschnitten zur Verbesserung der Auswahl von bestimmten Pflanzen (aus einer großen Anzahl) in der Züchtung. Die Marker sind assoziiert mit einem oder mehreren Genen oder Genabschnitten, die oftmals für sog. quantitative Eigenschaften stehen, mit denen weitergezüchtet werden soll.

MASIPAG
Farmer-Scientist Partnership for Development, Inc, Förderung diversifizierter Landwirtschaftssysteme und Erhalt der biologischen Vielfalt in den Philippinen
MDG
Millennium Development Goals, Millennium Entwicklungsziele.
Mg
magnesium, Magnesium
mg
milligram (10-3 grams), Milligramm
MIGA
Multilateral Investment Agency, Multilaterale Investitions-Garantie-Agentur. Ergänzt sowohl nationale Investitionsgarantieabkommen als auch private Versicherungen gegen politische Risiken.
Mikronährstoffe

Essentielle Kofaktoren die zur Aufrechterhaltung von Stoffwechselfunktionen benötigt werden, aber selbst keine Energie liefern. Dies sind in erster Linie Vitamine (z. B. die Vitamine A, B, C, D, E und K), Mineralstoffe (wie Kalzium oder Magnesium) sowie Spurenelemente (z. B. Eisen, Zink, Selen und Mangan). Ohne sie können zahlreiche Normalfunktionen  des Körpers wie Wachstum oder Energieproduktion nicht stattfinden.

Minimale Bodenbearbeitung

Geringstmögliche Bearbeitung oder Störung des Bodens, um ein geeignetes Saatbett vorzubereiten. Hauptzwecke der M.B. sind Energieeinsparungen beim Pflügen, Erhalt der Bodenfeuchtigkeit und Erhalt der Pflanzendecke zur Vermeidung von Erosion.

Mittellosigkeit

Es gibt eine Reihe von Definitionen. Bei Armut geht es nicht allein um das Fehlen von Geld, sondern zugleich um das Fehlen von Mitteln, für einen Lebensunterhalt sorgen zu können.

Absolute A.  Der Weltgipfel der Vereinten Nationen zu sozialer Entwicklung 1995 hat in einer Deklaration A.A. als weitgehende Nichterfüllung grundlegender menschlicher Bedürfnisse wie Nahrung, sauberes Trinkwasser, Sanitäreinrichtungen, Gesundheit, Wohnung, Erziehung und Information beschrieben. Dieser Zustand hängt nicht nur von Einkommen, sondern ebenso vom Zugang zu Dienst- u.a. Leistungen ab.

Armutsgrenze:   Bezeichnet Minimalerfordernisse einer Lebenssituation, üblicherweise festgemacht an Einkommen oder Ausgaben, zur statistischen Erfassung von Armut. Demnach werden Haushalte oder Menschen mit Einkommen oder Ausgaben unter der A. als arm eingestuft. Diejenigen auf oder über der A. werden als nicht arm eingestuft. Zumeist gibt es mehrere A.n um die unterschiedlichen Gruppen von armen/mittellosen Menschen statistisch unterscheiden zu können.

Dimensionen von A.  ndividuelle und gesellschaftliche Kennzeichen von A. wie das Fehlen eines Zugangs zu Gesundheitsfürsorge und Erziehung, Machtlosigkeit und Fehlen von Würde. Derartige Seiten von A. werden mit Einkommens- und Ausgabenmessungen nicht erfasst.

Extreme A.  Bezeichnet Menschen, die unter der definierten Armutsgrenze von einem Einkommen von 1,- US$ pro Tag liegen. Dieses Maß wird dann in andere Landeswährungen umgerechnet mittels eines Kaufkraft-Indexes. Andere Definitionen von E.A. benutzen minimale Erfordernisse der Lebenshaltung, das Vorenthalten von Grund- und Menschenrechten oder die Erfahrung des Ausschlusses von allgemeinen Rechten oder wirtschaftlichen Betätigungsmöglichkeiten.

 

MLS
multilateral system, Multilaterales System.
Modell

Vereinfachte Nachbildung der Wirklichkeit. Genutzt zur Simulation eines Prozesses, zum Verstehen einer Situation, zur Vorhersage eines Ergebnisses oder Analyse eines Problems. Ein M. kann als eine ausschnittsweise Annäherung gesehen werden, die es durch das Beiseitelassen von nebensächlichen Details erlaubt, für bestimmte Aspekte der wirklichen Welt mittels theoretischer oder quantitativer Annahmen eine Art von Manipulation oder Prüfung durchzuführen.

 

Monokulturen

Eine Form der Bodenbewirtschaftung. Dabei wird auf einer land- oder forstwirschaftlich
genutzten Fläche nur eine bestimmte Art von  Nutzpflanzen meist mehrfach  aufeinanderfolgend angebaut.

MRL
maximum residue level, Bestimmungsgrenze.
MSA
mean species abundance, relative Artenvielfalt (in einem Gebiet).
Multifunktionalität

Im Kontext von IAASTD wird M. ausschließlich als Begriff für die unumgehbare Verknüpftheit der unterschiedlichen Rollen und Funktionen der -> Agrikultur und -> Landwirtschaft benutzt. Die konzeptionelle Auffassung von M. erkennt an, dass Agrikulturen vielfältige Erzeugnisse und Leistungen hervorbringen und eben nicht nur handelbare Massengüter (wie Nahrungs- und Futtermittel, Fasern, Brennstoffe, Arzneien und Blumen), sondern auch nicht handelbare Werte wie Leistungen der Ökosysteme, Schönheiten von Landschaften und kulturelles Erbe.

MV
Modern variety, Moderne Sorte.

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