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Beschäftigte in der Landwirtschaft

Umfasst alle Menschen, die ihren Lebensunterhalt aus Ackerbau, Viehhaltung, Jagd, Fischerei oder Forstwirtschaft beziehen samt ihren Familienangehörigen.

billion
one thousand million, tausend Millionen
Bioenergie

Als Bioenergie bezeichnet man Energie, die aus Biomasse gewonnen wird. Dieses kann Wärme, elektrische Energie oder Kraftstoff für Verbrennungsmotoren sein. Bisher hat Holz die größte Bedeutung, aber auch landwirtschaftliche Produkte und organische Reststoffe aus unterschiedlichen Bereichen spielen eine zunehmende Rolle.

Biogasanlagen

Anlage, in der organische Stoffe unter anaerobem Zustand (d.h. unter Abwesenheit von Sauerstoff) mit gleichbleibender Temperatur vergoren werden. Das dabei entstehende Biogas (50-80% Methan und 30-50% Kohlendioxid) wird dem Motor als Brennstoff zugeführt. Dieser treibt wiederum einen Generator zur Stromerzeugung an zwecks Einspeisung ins öffentliche Netz oder zur Eigennutzung.     

Biologische Ressourcen

Bezeichnet genetische Ressourcen, Organismen oder Teile von diesen, Artenbestände (Populationen) und jeden anderen lebenden Bestandteil von Ökosystemen mit einem aktuellen oder potentiellen Nutzen für Menschen.

Biologische Schädlingsbekämpfung

Nutzung von Lebewesen als Mittel gegen Schädlinge (Gliederfüßer, Nematoden, Säugetiere, Unkräuter, Krankheitserreger) in der Landwirtschaft. Es werden zumeist drei Arten von B.S. unterschieden:

-  Förderung und Erhaltung der natürlichen Feinde durch Verbesserung ihrer Lebensbedingungen,

-  zeitweises gezieltes Freisetzen von Nutzorganismen, um Schädlingspopula­tionen für eine oder zwei Generationen zu unterdrücken,

-  Einführung neuer Nützlingsarten zur Eindämmung bestimmter Schädlinge, die oftmals selbst eingewanderte Arten sind.

Biologische Sicherheit

Maßnahmen zur Vermeidung von Risiken für menschliche Gesundheit und Sicherheit sowie für den Naturschutz, die aus Forschung und kommerzieller Nutzung von infektiösen oder -> gentech­nisch veränderten Organismen (GVO) resultieren können.

Biologische Vielfalt

Bezeichnet die Vielfalt lebender Organismen aller Reiche u.a. in terrestrischen, Salz- und Süßwasserökosystemen. Sie umfasst drei Ebenen: genetische Vielfalt, Artenvielfalt und Habitatvielfalt.

Biotechnologie

Die Biotechnologie-Definition des Weltagrarrats nutzt die Definition des Cartagena-Protokolls über die biologische Sicherheit. Diese recht weit gefasste Begrifflichkeit schließt die absichtsvolle Veränderung lebender Organismen ein und umfasst eine breite Palette von Methoden: von konventionellen Methoden der Fermentierung, Pflanzen- und Tierzucht bis hin zu jüngeren Innovationen in den Bereichen Gewebekulturen, Bestrahlung, Genomik und markerunterstützte Züchtungen bzw. Selektionen, mit denen Züchtungsmethodiken ergänzt werden. Zu den Verfahren der modernen Biotechnologie zählen die In-vitro-Modifizierung von DNS und RNS sowie das Verschmelzen von Zellen unterschiedlicher Familien von Lebewesen. Bei diesen werden naturgegebene physiologische Grenzen der Reproduktion bzw. Rekombination labortechnisch überwunden.

BIP
Bruttoinlandsprodukt
BIT
Bilateral Investment Treaty, bilaterales Investitionsschutzabkommen
Blaues Wasser

Wasser aus Flüssen, Seen, Talsperren, Teichen und Wasserleitern. Erzeugung in trockenen Regionen ist auf dieses Wasser angewiesen, während Erzeugung mit Bewässerung B.W. zusätzlich zu -> grünem Wasser nutzt.

BNF
Biological nitrogen fixation, biologische Stickstoff-Fixierung
Boden- und Gewässerschutz

Kombination aus angepasster Technik und erfolgreichem Vorgehen. Techniken können eine nachhaltige Nutzung von Agrarflächen fördern durch die Minimierung von -> Bodenerosion, Erhalt oder Stärkung der Bodenfunktionen, pfleglichen Umgang mit Wasser (-> blau und -> grün) und Kontrollen der Temperaturen. Vorgehen umfasst Wege und Maßnahmen, die zur Erreichung von B. u. G.  in einem ökologischen und sozioökonomischen Gebiet genutzt werden.

Bodenerosion

Auftrennung und Verschleppung von Bodenpartikeln durch Wind und Wasser unter Bedingungen, die von Menschen beeinflusst sind.

Bodenfunktionen

Alle Leistungen, Rollen oder Aufgaben, die ein Boden erbringt, insbesondere:

-         Erhalt biologischer Aktivität, Vielfalt und Produktivität,

-         Regulierung und Aufteilung von Wasser und löslichen Stoffen,

-         Filterung, Pufferung, Abbau und Entgiftung möglicher Verschmutzungen,

-         Lagerung und Rückführung von Nährstoffen,

-         Unterstützung von Bauten und anderen Strukturen, Schutz von archäologischen Schätzen.

Bodenqualität

Fähigkeit eines bestimmten Bodentyps zu funktionieren (-> Bodenfunktionen) innerhalb natürlicher oder menschlich beeinflusster Ökosystemgrenzen. Dazu gehört Erhalt von Pflanzen- und Tierproduktivität, Erhalt oder Verbesserung von Wasser- und Luftqualität, Unterstützung von menschlicher Gesundheit und Behausung.

BPH
brown plant hoppers, Reiskäfer (Sitophilus oryzae)
Brache

Ackerland, das (vorübergehend) nicht zum Anbau genutzt wird.

BSE
Bovine spongiform encephalopathy, Bovine spongiforme Enzephalopathie

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