Termine

März

Auf dem Weg zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik

23.03.2017, 10:30 Uhr - 24.03.2017, 12:30 Uhr

Die Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) der EU nach 2020 steht mit dem Auslaufen des Mehrjährigen Finanzrahmens 2014-2020 zur Diskussion: Neue Aufgaben für die EU und der anstehende Austritt eines Nettozahlers lassen eine heftige Auseinandersetzung um die Mittel erwarten. Aber auch inhaltlich werfen Kritiker der GAP vor, zu wenig für Umweltschutz und die Entwicklung ländlicher Räume zu tun. Auch das im Zuge der letzten Reform eingeführte „Greening“ der Direktzahlungen wird von vielen mit Skepsis gesehen.

Befürworter der GAP argumentieren hingegen, dass gerade angesichts der aktuellen Marktsituation Kürzungen bei den Direktzahlungen viele Betriebe gefährden und den Strukturwandel beschleunigen könnten.

Zwar gibt es gute Beispiele, wie Ökonomie und Ökologie unter einen Hut gebracht werden können, doch meist erschweren bürokratische Regelungen solche Kooperationen vor Ort.

Die EU-Kommission will noch in diesem Jahr ihre Überlegungen für die künftige GAP vorstellen und plant im Vorfeld eine öffentliche Konsultation zum Thema. In diesem Umfeld soll die Tagung zur Klärung der Fragen beitragen, welche Ziele die GAP vorrangig verfolgen sollte und welche Instrumente dafür geeignet sind:

Wie können die negativen Auswirkungen der Landwirtschaft auf die Umwelt reduziert werden? Wie – und in welchen Strukturen – können Landwirte ein angemessenes Einkommen erzielen? Wie können durch Innovation und Kooperation die (vermeintlichen) Zielkonflikte zwischen Ökonomie und Ökologie aufgelöst und konstruktiv bearbeitet werden? Wie muss die Administration der Förderung verändert werden, um die Akteure auf allen Ebenen bei der Verfolgung der Ziele nicht unnötig zu behindern? Reichen hierfür kleinere Änderungen in den Abläufen, oder müssen wir über ganz neue Förderstrukturen nachdenken?

TTIP - Strategie und Aktionskonferenz

24.03.2017, 09:30 Uhr - 25.03.2017, 17:30 Uhr

Der Protest gegen TTIP und CETA fand im Herbst 2016 einen neuerlichen Höhepunkt, als bundesweit 320.000 Menschen demonstrierten – wir sind zu einer der größten Bewegungen seit Langem angewachsen! Zahllose Initiativen und Bündnisse zeugen von einem neuen Aufbruch für gerechten Welthandel und Demokratie. Seit wir uns im vergangenen Februar zur ersten Aktionskonferenz in Kassel getroffen haben, haben wir viel erreicht: An unserer Kritik kommt keine öffentliche Debatte mehr vorbei. Doch trotz der überwältigenden Ablehnung in der Bevölkerung sind TTIP, CETA, TiSA & Co nicht vom Tisch. Heute stehen wir vor neuen Fragen, die wir nur zusammen beantworten können.

April

Internationale Konferenz "The Future of the Rural World" Innovation – Youth – Employment

27.04.2017, 09:00 Uhr - 28.04.2017, 17:00 Uhr

Im Rahmen der deutschen G20 Präsidentschaft möchte das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) mit Ihnen und anderen zentralen Akteuren aus dem In- und Ausland erörtern, wie wir eine innovative, wettbewerbsfähige, nachhaltige und gerechte ländliche Entwicklung – vor allem für die junge Generation – fördern können.

Mai

Tagung "Den Wandel in der Landwirtschaft begleiten"

04.05.2017, 12:00 Uhr - 05.05.2017, 13:00 Uhr

Die Landwirtschaft verändert sich. Die Agrar beratung unterstützt die Landwirte im Veränderungsprozess. Das ist im Prinzip nichts Neues. Was jedoch neu ist: die Gesellschaft schaut immer genauer hin, was in der Landwirtschaft passiert und formuliert Vorstellungen, wie Landwirtschaft sein sollte. Es herrscht das Leitbild einer multifunktionalen Landwirtschaft, die Funktionen weit über die Produktion von Nahrungsmitteln hinaus erfüllen soll. Zwar kommen die Impulse für eine umweltfreundliche oder tiergerechtere Landwirtschaft auch aus der Landwirtschaft. Forderungen nach einer Veränderung in der Landwirtschaft kommen jedoch vermehrt aus der Gesellschaft. Um die erwünschten Entwicklungen zu unterstützen wurde daher im Rahmen der europäischen Agrarpolitik die Möglichkeit ausgeweitet, Beratungsdienstleistungen zu fördern. Einige Bundesländer haben die Förderung der Beratung in ihre ländlichen Entwicklungsprogramme aufgenommen. Wir verstehen diese Tagung als Forum für Politik und Beratungsorganisationen, Landwirte, Verwaltung und Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft. Mit unserer Tagung möchten wir allen am Thema Interessierten einen Rahmen bieten um gemeinsam tragfähige Konzepte voranzubringen. Gemeinsam

wollen wir diskutieren, wie eine zielgerichtete Beratung weiter entwickelt und mit welchen politischen Instrumenten sie unterstützt werden kann.

Juni

Erste Bundesweite Öko-Feldtage: Bio live erleben!

21.06.2017, 09:00 Uhr - 22.06.2017, 17:00 Uhr

Vom 21. und 22. Juni 2017 finden erstmals bundesweite Öko-Feldtage* statt. „Die Öko-Feldtage sind eine Plattform, die zeigt, was Ökolandwirtschaft kann, wo sie steht und wie wir sie weiterentwickeln können“, sagt Felix Prinz zu Löwenstein, Vorsitzender des Bio-Dachverbandes Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) über das große Event von und für Landwirte auf der Hessischen Staatsdomäne Frankenhausen. „Wir freuen uns, die Öko-Feldtage als Schirmherr mitzugestalten.“

Juli

Basis-Kurs Solidarische Landwirtschaft (Solawi)

07.07.2017, 15:00 Uhr - 09.07.2017, 14:00 Uhr

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft bietet auch dieses Jahr wieder einen Basis-Kurs für Initiativen und Solidarhöfe im Aufbau sowie für Interessierte an. Der Kurs richtet sich an interessierte Einsteiger (Erzeuger und Verbraucher) sowie Netzwerker und Menschen, die sich in ihrem beruflichen Kontext fortbilden wollen. Wir bieten eine fundierte Einführung in die Wirtschaftsform Solawi und gehen ganz praktisch an die Planung und den Aufbau eines Solidarhofes heran. Dabei werden allgemeine Faktoren, Schritte und Prozesse verdeutlicht, die speziell für den Aufbau einer Solawi wichtig sind (z.B. bei Kommunikation, Organisation und Planung). Wir lernen mit verschiedenen Methoden und im lebendigen Austausch mit den Menschen vom Solawi-Hof Tangsehl die Kernaspekte von Solawi kennen.

Unser Ziel ist, dass die TeilnehmerInnen am Ende eine Vorstellung davon haben, wie sie eine Solawi selbst ins Leben rufen können, was dabei zu beachten ist und welche Potentiale dieses Konzept für die Zukunft bietet. Weiterführende Beratung, Kontakte und Materialien werden wir ebenfalls zur Verfügung stellen.

Unterstützer

Unterstützer von www.weltagrarbericht.de Verlag der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Bioland biovision Brot für die Welt Brot für alle Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Demeter Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS Treuhand Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heidehof Stiftung Mission EineWelt Misereor Naturland Public Eye | Erklärung von Bern Rapunzel - Wir machen Bio aus Liebe Swiss Aid, Ihr mutiges Hilfswerk tegut W-E-G Stiftung
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