Termine

Mai

Bundessortenamt 1945-2015 - Saatgut im Wandel der Zeit

28.05 - 27.08.2017

Ab 1945 war das Bundessortenamt in Rethmar über drei Jahrzehnte lang Zentrum des Saat- und Sortenwesens für Westdeutschland. Hier wurde entschieden, welche Pflanzensorten auf den Feldern und in den Gärten der Bundesrepublik angebaut werden durften, und es wurden die Grundlagen des heutigen Saatgutrechts geschaffen.

Im Dezember 2015 musste die Prüfstelle in Rethmar geschlossen werden. Mit einer Sonderausstellung blickt das Regionalmuseum Sehnde zurück auf 70 Jahre Saatgutgeschichte im Großen Freien.

Juni

Zu viel des Guten!? - Antibiotikaeinsatz in der Landwirtschaft und der Rückschlag durch die Resistenzbildung - ein globales Problem

29.06 - 30.06.2017

Eine Woche vor dem G20-Treffen in Hamburg auf dem u.a. ein globaler Plan zur Eindämmung von Antibiotika-Resistenz verabschiedet werden soll, wird in Kirchberg das Thema durch eine Fachveranstaltung aufgreifen. Die gemeinsame Bedeutung für die Menschliche und tierische Gesundheit steht inzwischen außer Frage. Was trägt die Landwirtschaft zur Entstehung von multiresistenten Bakterienstämmen bei? Was kann die Landwirtschaft bei uns und anderswo tun, um die Antibiotikaresistenz einzudämmen? Wie sind die Strategien, die in Deutschland, in der Eu und global diskutiert werdenm einzuschätzen? Welche Folgen haben die Ratschläge, wenn es heißt: "reduzierenm ersetzen, überdenken"?

Juli

Basis-Kurs Solidarische Landwirtschaft (Solawi)

07.07.2017, 15:00 Uhr - 09.07.2017, 14:00 Uhr

Das Netzwerk Solidarische Landwirtschaft bietet auch dieses Jahr wieder einen Basis-Kurs für Initiativen und Solidarhöfe im Aufbau sowie für Interessierte an. Der Kurs richtet sich an interessierte Einsteiger (Erzeuger und Verbraucher) sowie Netzwerker und Menschen, die sich in ihrem beruflichen Kontext fortbilden wollen. Wir bieten eine fundierte Einführung in die Wirtschaftsform Solawi und gehen ganz praktisch an die Planung und den Aufbau eines Solidarhofes heran. Dabei werden allgemeine Faktoren, Schritte und Prozesse verdeutlicht, die speziell für den Aufbau einer Solawi wichtig sind (z.B. bei Kommunikation, Organisation und Planung). Wir lernen mit verschiedenen Methoden und im lebendigen Austausch mit den Menschen vom Solawi-Hof Tangsehl die Kernaspekte von Solawi kennen.

Unser Ziel ist, dass die TeilnehmerInnen am Ende eine Vorstellung davon haben, wie sie eine Solawi selbst ins Leben rufen können, was dabei zu beachten ist und welche Potentiale dieses Konzept für die Zukunft bietet. Weiterführende Beratung, Kontakte und Materialien werden wir ebenfalls zur Verfügung stellen.

August

Seminarwoche: „Ackern für die Zukunft – Lokale Landwirtschaft und globale Ernährungssouveränität“

05.08 - 11.08.2017

Im Seminar lernen wir einen Hof solidarischer Landwirtschaft kennen und beschäftigen uns mit den dahinter liegenden Ideen. Durch Praxisworkshops und Mitarbeit wird ein intensiver Einblick in die alltäglichen Abläufe ermöglicht. Darüber hinaus beschäftigen wir uns mit den politischen Fragen Rund um eine sozial-ökologische Transformation in der Landwirtschaft. Wer bestimmt darüber was wir essen? Wie bedeutet Ernährungssouveränität ganz konkret und vor Ort? Welche Landwirtschaft wünschen wir uns und was können wir persönlich zu einer Ernährungswende beitragen?

Wir werden unsere Zelte wieder auf der Apfelwiese der Roten Beete aufschlagen. Neben dem Inhaltlichen besteht Zeit zum Ausspannen, Spielen und den Sommer genießen an einem schönen Ort im Grünen. Das Seminar bietet auch viele Gelegenheiten eigene Bezüge zum Thema einzubringen.

Zeit: 05.08. -11.08.

Ort: Sehlis bei Leipzig

Plätze: max. 25

Das Seminar steht allen interessierten Menschen offen.

TN-Beitrag nach Selbsteinschätzung: 70-130 Euro

Anmeldung: seminare@knoe.org

September

Anbau und Verwendung von Soja aus globalhistorischer Sicht - WEBINAR

19.09.2017, 16:30 - 17:30 Uhr

Am 19. September 2017 zwischen 16.30 und 17.30 Uhr wird ein kostenloses Webinar zu Anbau und Verwendung von Soja aus globalhistorischer Sicht durch gefürht. Kerstin Lanje ist Referentin für Welthandel und Ernährung bei Misereor und hat einen Akteurs-Dialog zum nachhaltigen Sojahandel zwischen Brasilien und Niedersachsen an der Evangelischen Akademie Loccum durchgeführt.

Anmeldung

Bitte melden Sie sich per E-Mail bis zum Montag 18.09.2017 an bei: Birgit Marzinka (marzinka@agentur-bildung.de). Sie erhalten einen Link, mit dem Sie sich als Gast mit einem Gastnamen in das Webinar einloggen können. (Beispiele für Webinare finden Sie auf dem Portal Lernen aus der Geschichte unseres Kooperationspartners Agentur für Bildung e.V.: http://lernen-aus-der-geschichte.de/Online-Lernen/Web-Seminare)

Frei und Fair? Internationaler Agrarhandel im Interesse von Mensch und Umwelt

22.09 - 23.09.2017

Ob TTIP oder CETA - international Handelsabkommen sind umstritten. Im Zentrum der Kontroversen steht die Frage, wie die internationale Handelspolitik fair, sozial und ökologisch gestaltet werden kann. Profitieren vom Freihandel nur die globalen Konzerne oder auch die weltweite Ernährungssichereit? Ist durch die neue US-Regierung eine Renaissance des Protektionismus zu erwarten? Kann der internationale Handel mit Bioprodukten eine sinnvolle Strategie sein? Sollte es zur politischen Aufgabe von Kommunen gehören, die Vermarktung stadtnaher Produkte zu fördern? Wie kann vermieden werden, dass soziale und ökologische Standards kleine Produzentinnen benachteiligen? Ist der Faire Handel eine Alternative?

Unterstützer

Unterstützer von www.weltagrarbericht.de Verlag der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft e.V. Bioland biovision Brot für die Welt Brot für alle Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland Demeter Zukunftsstiftung Entwicklung in der GLS Treuhand Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz Heidehof Stiftung Mission EineWelt Misereor Naturland Public Eye | Erklärung von Bern Rapunzel - Wir machen Bio aus Liebe Swiss Aid, Ihr mutiges Hilfswerk tegut W-E-G Stiftung
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